Kultur und Kunst

Schon vor dem Krieg gründeten Katarzyna Kobro und Władysław Strzemiński, ein Künstler-Ehepaar, in Łódź die Künstlergruppe "a.r.". - Artyści Rewolucyjni (Revolutionäre Künstler), in deren Rahmen sie Werke der modernen Kunst sammelten - unverstanden und definitiv jenseits ihrer Zeit. Aus der Sammlung entstand das Kunstmuseum - das zweite, nach dem in New York, Museum in der Welt, das der zeitgenössischen Kunst gewidmet wurde.

Die Kultur und Kunst von Łódź sind definitiv mehr als Malerei und Skulptur. Es sind fast seit einem halben Jahrhundert stattfindende Łódzkie Spotkania Baletowe (Lodzer Balletttreffen), Międzynarodowy Festiwal Sztuk Przyjemnych i Nieprzyjemnych (das Internationale Festival der Angenehmen und Unangenehmen Künste) sowie eine Reihe weiterer Festivals für Film- und Theaterkunst; es sind auch Lodzer Poeten und Schriftsteller, die Łódź in der Literatur verewigt haben - Julian Tuwim mit Kwiaty polskie (Ponische Blumen) und Władysław Reymont mit Das gelobte Land; es gibt sonst die Diplom-Gala der Akademie der Schönen Künste, die junge Designer fördert und das Studio-Theater, in dem die Schüler der Filmschule ihre schauspielerischen Fähigkeiten üben. Es ist auch ein Dutzend anderer Theater, deren Repertoire sich oft auf die zeitgenössische Kultur von Łódź bezieht.

Łódź ist neben Warschau das wichtigste Zentrum der polnischen Kinematografie - herausragende Filmemacher bilden sich hier seit Jahren und neue Filme werden im Freilicht der Stadt gedreht. Auf dem Gelände des ehemaligen Spielfilmstudios (Wytwórnia Filmów Fabularnych) arbeitet jetzt Opus Film - ein bedeutender und mehrmals preisgekrönter Filmproduzent und Toya Studios - eines der größten und modernsten Tonstudios in Europa.

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